Senioren, Hausnotruf-Service, Betreutes Wohnen, Rettungsdienst, KiTa, HaushaltlshilfeFoto: A. Zelck / DRKS
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50 Jahre DRK Flugdienst: Hilfe, die Grenzen überwindet

Berlin, 17. September 2026. Ein medizinischer Notfall im Ausland ist für Betroffene und ihre Angehörigen eine Ausnahmesituation. Fremde Sprache, unbekannte medizinische Strukturen und die große Entfernung von zu Hause machen die Situation zusätzlich belastend. Seit 50 Jahren sorgt der DRK Flugdienst dafür, dass Menschen in solchen Situationen medizinisch sicher zurück nach Deutschland kommen können.

Das Jubiläum wurde am 17. September im DRK-Generalsekretariat in Berlin gefeiert. Gäste aus dem Deutschen Roten Kreuz blickten gemeinsam auf fünf Jahrzehnte zurück, erzählten von außergewöhnlichen Einsätzen und sprachen darüber, wie sich der Flugdienst verändert hat und welche Aufgaben vor ihm liegen.

DRK-Generalsekretär Christian Reuter begrüßte die Gäste im „Mutterhaus und der zentralen Anlaufstelle für die Mitgliedsverbände und die Einrichtungen und Organisationen im Deutschen Roten Kreuz“ und betonte die Bedeutung des Jubiläums. Anschließend schlug DRK-Präsident Hermann Gröhe die Brücke zum Grundgedanken der Rotkreuzarbeit: „Wir lassen Menschen nicht allein, wir stehen füreinander ein.“

Gerade wenn Menschen weit entfernt von ihrer Heimat in medizinische Not geraten, werde dieser Gedanke besonders konkret. Dann brauche es mehr als einen guten Rat, so Gröhe. Es brauche medizinische Expertise, Erfahrung und Organisation, vor allem aber Menschen, die handeln. „Genau dafür steht der DRK-Flugdienst.“

Von der Idee zum weltweiten Rückholdienst

Die Geschichte des DRK Flugdienstes beginnt 1976. Fernreisen wurden zunehmend erschwinglich, gleichzeitig unterschieden sich die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten in vielen Reiseländern deutlich von den Standards in Deutschland. Für Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes entstand damit ein konkreter Bedarf: Wenn sie im Ausland schwer erkrankten oder verunglückten, sollten sie medizinisch sicher nach Hause gebracht werden können.

Der Flugdienst wurde 1976 als Eigenbetrieb des DRK-Generalsekretariats gegründet. Dahinter stand ein solidarisches Prinzip: Menschen unterstützen mit ihrer Mitgliedschaft die Arbeit des Roten Kreuzes. Wenn sie selbst in medizinische Not geraten, hilft das DRK.

Wie sich diese Aufgabe in den vergangenen fünf Jahrzehnten entwickelt hat, zeigte eine Talkrunde mit Sebastian Pohl, Geschäftsführer des DRK Flugdienstes, Petra Coenen, Prokuristin und kaufmännische Leiterin des DRK Flugdienstes, und Michael Schmuck, Aufsichtsratsvorsitzender des DRK Flugdienstes. Pohl blickte dabei auf die Anfänge zurück. Mit der zunehmenden Verbreitung von Fernreisen sei auch die Zahl der Menschen gestiegen, die medizinische Hilfe weit entfernt von Deutschland benötigten. Die Rückholung von Menschen in medizinischer Not habe dabei von Beginn an gut zum humanitären Auftrag des Roten Kreuzes gepasst.

Gleichzeitig ist der Flugdienst heute weit mehr als ein klassischer Rückholdienst. Neue Leistungen kamen hinzu, Prozesse wurden professionalisiert und die medizinische und organisatorische Infrastruktur weiterentwickelt.

Eine Landung, die Geschichte schrieb

Dr. Wolfgang Pinter, ein langjähriger medizinischer Wegbegleiter des DRK Flugdienstes, erinnerte im Interview mit Andreas Brockmann an eine seiner ersten Einsatzerfahrungen. In der Nacht vom 17. auf den 18. Mai 1992 war er an einem Rückholflug aus der Türkei beteiligt. Ein DRK-Mitglied musste nach einer schweren Magenblutung dringend nach Deutschland zurückgebracht werden.

Der Rückflug verzögerte sich. Als das Flugzeug schließlich München erreichte, war der alte Flughafen München-Riem bereits geschlossen. Der neue Flughafen München im Erdinger Moos sollte offiziell erst um 8 Uhr seinen Betrieb aufnehmen. Es war 4:44 Uhr.

Wegen des medizinischen Notfalls wurde eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Der DRK-Learjet landete um 4:44 Uhr auf dem damals noch nicht offiziell eröffneten Flughafen. Der Patient wurde anschließend zur weiteren Behandlung in das Klinikum Freising gebracht. Für Pinter wurde dieser Einsatz zu einem Beispiel dafür, was „Hilfe nach dem Maß der Not“ konkret bedeutet: „Das Wohl des Patienten stand im Vordergrund.“

Sein Fazit nach vielen Jahren im Flugdienst: „Manchmal schreibt der Flugdienst dann wirklich Geschichte(n).“

Eine andere Geschichte aus der langjährigen Tätigkeit Pinter zeigt, wie wichtig neben medizinischem Wissen auch Erfahrung, Risikobewertung und Improvisation sein können. Bei einem Rückholflug aus Afrika geriet ein Ambulanzflugzeug in großer Höhe in einen schweren Hagelsturm. Das Flugzeug wurde beschädigt; unter anderem wies die Radarnase zwei Löcher auf. Eine reguläre Wartungsmöglichkeit gab es auf dem abgelegenen Flughafen nicht.

Die Lösung war ebenso ungewöhnlich wie pragmatisch: Mit mehreren Rollen Leukoplast wurde die beschädigte Radarnase notdürftig abgedichtet. Der Flug konnte fortgesetzt werden, der Patient erreichte sicher Deutschland. Für Pinter wurde der Einsatz zum Sinnbild für das Zusammenspiel von Cockpit, medizinischer Crew und organisatorischer Verantwortung.

2004: Ein entscheidender Wendepunkt

Eine zentrale Phase in der Geschichte des Flugdienstes begann Anfang der 2000er-Jahre. Das DRK-Generalsekretariat wollte den Flugdienst nicht mehr selbst unternehmerisch betreiben und schrieb die Aufgabe aus. Mehrere Landesverbände bewarben sich. Den Zuschlag erhielt der DRK Landesverband Nordrhein. 2004 übernahm der Landesverband Nordrhein den Flugdienst vom Bundesverband und damit die Aufgaben für das gesamte Deutsche Rote Kreuz bundesweit. DRK-Präsident Hermann Gröhe würdigte beim Jubiläum ausdrücklich die Bereitschaft Nordrhein, Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu gehen. 

Günther Neuses, damals Landesgeschäftsführer des DRK Landesverbandes Nordrhein, war an dieser Entwicklung unmittelbar beteiligt. Im Gespräch beim Jubiläum erinnerte er an die schwierige Situation. Die medizinische Expertise und das Engagement seien vorhanden gewesen, die veränderten wirtschaftlichen Anforderungen hätten jedoch eine andere Form der Steuerung verlangt.

Nordrhein überzeugte mit einem unternehmerischen und operativen Konzept. Dazu gehörten Gespräche mit Kreisverbänden, Landesverbänden sowie Vertreterinnen und Vertretern von Haupt- und Ehrenamt. Neuses beschrieb die Herausforderung als Verbindung zweier scheinbar unterschiedlicher Anforderungen: „Hilfe nach dem Maß der Not“ sollte mit modernem Management und unternehmerischem Handeln verbunden werden, ohne dass das eine zulasten des anderen geht. 

Aus dem Flugdienst wird ein modernes Angebot

Nach der Übernahme entwickelte sich der Flugdienst weiter. Andreas Speich, der den Flugdienst über rund 25 Jahre begleitete und viele Jahre als Geschäftsführer tätig war, schilderte in einem Videointerview die Entwicklung. Neue Leistungen wurden geschaffen, die Rückholgarantie verbessert und zusätzliche Angebote wie telemedizinische Beratung und Dolmetscherdienste entwickelt. Gleichzeitig professionalisierte sich die Organisation weiter. Heute arbeitet der Flugdienst mit einem rund um die Uhr besetzten Medical Operations Center und einem weit verzweigten Netzwerk aus medizinischen, logistischen und organisatorischen Partnern.

Der Flugdienst entwickelte sich dabei zunehmend zu einem modernen Anbieter. Speich betonte zugleich, dass sich trotz aller wirtschaftlichen und organisatorischen Veränderungen eines nicht geändert habe: Der Patient stehe im Mittelpunkt. Entscheidungen würden deshalb nicht allein nach Kosten oder Geschwindigkeit getroffen. Entscheidend sei die medizinisch und menschlich richtige Lösung.

Ein Patient, viele Helfende

Wie dieses Prinzip im konkreten Fall aussieht, wurde beim Jubiläum am Beispiel von Karl-Heinz Dullinger deutlich. Der 77-Jährige war während eines Aufenthalts auf Mallorca schwer am Knie verletzt worden. Nach seiner Behandlung vor Ort stellte sich die Frage, wie er sicher nach Deutschland zurückkehren konnte.

Im Interview für den DRK Flugdienst schilderte Dullinger, wie der Kontakt mit dem Medical Operations Center verlief. Die Ärzte des Flugdienstes nahmen Kontakt mit der behandelnden Klinik auf, bewerteten die Situation und entschieden schließlich, dass eine Rückholung medizinisch sinnvoll war. Anschließend wurde die gesamte Rückreise organisiert.

Für Dullinger bedeutete das vor allem Sicherheit. Die medizinische Betreuung, die Vorbereitung des Transports und die Kommunikation mit den Beteiligten vermittelten ihm das Gefühl, auch weit entfernt von zu Hause gut aufgehoben zu sein. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er von einem medizinischen Team weitertransportiert und in eine Klinik in Forchheim gebracht.

Sein persönliches Fazit fällt entsprechend eindeutig aus: „Besonders dankbar bin ich für diese Hilfe, vor allen Dingen auch für die Professionalität.“

Wenn viele Zahnräder ineinandergreifen

Dullingers Rückholung zeigt zugleich, wie viel hinter einem solchen Transport steckt. Bei der Talkrunde mit Moderatorin Syra Feiser schilderten Sabrina Mertz und Christian Holzmann vom BRK-Kreisverband Forchheim gemeinsam mit Nadine Stollenwerk, Leiterin des Medical Operations Center und der Geschäftsfeldentwicklung beim DRK Flugdienst, die verschiedenen Perspektiven.

Denn am Ende sieht man meist nur den Moment, in dem ein Patient sicher zu Hause angekommen ist. Bis dahin müssen zahlreiche Beteiligte zusammenarbeiten: das behandelnde Krankenhaus im Ausland, Ärzte, Transportunternehmen, Ambulanzflugunternehmen, der Flugdienst und der Kreisverband. Hinzu kommen die ehrenamtlichen Kräfte vor Ort.

Nadine Stollenwerk beschrieb das Medical Operations Center dabei als zentrale Schnittstelle, in der die verschiedenen Beteiligten zusammengeführt werden. Viele „Zahnrädchen“ müssten ineinandergreifen, damit am Ende alles funktioniert.

Auch für den Kreisverband ist eine Rückholung weit mehr als ein organisatorischer Vorgang. Bei Dullingers Rückholung wurde deutlich, wie Haupt- und Ehrenamt, Kreisverband und Flugdienst zusammenarbeiten. Ehrenamtliche Kräfte aus Forchheim waren an der Abholung beteiligt und sorgten dafür, dass der Patient auch auf den letzten Abschnitten seiner Reise medizinisch begleitet werden konnte.

Für Dullinger endete die Geschichte nicht mit seiner Ankunft in Forchheim. Seine positive Erfahrung mit dem Roten Kreuz führte dazu, dass er selbst zum Botschafter für die Organisation wurde. Er wirbt heute in seinem persönlichen Umfeld für das DRK, seine Tochter und Schwiegertochter engagieren sich inzwischen ehrenamtlich. Auch seine eigene Unterstützung für das Rote Kreuz hat er verstärkt.

Damit zeigt sich eine weitere Dimension des Flugdienstes: Die konkrete Hilfe kann Vertrauen schaffen und Menschen noch stärker mit dem Roten Kreuz verbinden.

Die nächsten 50 Jahre

Wie der Flugdienst in Zukunft aussehen wird, lässt sich heute nur teilweise absehen. Sicher ist jedoch: Die Rahmenbedingungen verändern sich. Reiseverhalten, internationale Krisen, Pandemien und politische Entwicklungen beeinflussen auch die Arbeit des Medical Operations Centers.

Gleichzeitig eröffnen Digitalisierung, Telemedizin und künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten. Prozesse können schneller und effizienter werden, Informationen lassen sich digital verfügbar machen und medizinische Entscheidungen können unterstützt werden.

Doch bei aller technischen Entwicklung bleibt eine Konstante bestehen: Am anderen Ende der Leitung steht ein Mensch. Einer, der zuhört, medizinische Informationen einordnet, Verantwortung übernimmt und gemeinsam mit anderen eine Lösung für einen Menschen in einer außergewöhnlichen Situation findet.

50 Jahre DRK Flugdienst sind deshalb nicht nur eine Geschichte von Ambulanzflugzeugen, medizinischen Einsätzen und organisatorischer Entwicklung. Es ist vor allem eine Geschichte von Menschen: von Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzten, Pilotinnen und Piloten, Koordinatorinnen und Koordinatoren, haupt- und ehrenamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern.

Oder, um es mit Hermann Gröhes Worten zu sagen: „Wir lassen Menschen nicht allein, wir stehen füreinander ein.“

Seit 1976 gilt dieser Gedanke auch dann, wenn zwischen einem Menschen in Not und seinem Zuhause tausende Kilometer liegen. Und genau deshalb hat der DRK Flugdienst auch nach 50 Jahren noch eine Aufgabe, die weit über den eigentlichen Rücktransport hinausgeht: Menschen sicher nach Hause zu bringen und ihnen in einer schwierigen Situation das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein.

Weitere Informationen zum DRK Flugdienst unter www.drkflugdienst.de 

Altkleidersammlung - Mitteilung

Textilsammlung des BRK Forchheim:

Aktuelle Situation und Ausblick

Im Zusammenhang mit der Leerung der Altkleidercontainer des BRK, Kreisverband Forchheim, möchte das BRK über die aktuelle Situation informieren: Das vom BRK Forchheim mit der Sortierung der gesammelten Textilien beauftragte Unternehmen hat derzeit Schwierigkeiten mit dessen Subunternehmen, das für die Leerung der Container verantwortlich ist. Das BRK möchte ausdrücklich klarstellen, dass es seine vertraglichen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Unternehmen jederzeit vollständig erfüllt hat. Die entstandene Situation steht in keinem Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Sanierung des BRK Forchheim. Diese verläuft planmäßig und befindet sich auf einem guten Weg. Unabhängig von den aktuellen Entwicklungen wird die Möglichkeit einer Kündigung derzeit geprüft. Die Herausforderungen in der Textilsammlung gehen jedoch weit über den Einzelfall hinaus. Der gesamte Sekundärmarkt für Alttextilien hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Die Qualität der gesammelten Textilien nimmt kontinuierlich ab, wodurch eine Wiederverwendung oder Verwertung zunehmend erschwert wird. Gleichzeitig stellen verunreinigte Textilien sowie Fehlabwürfe von Hausmüll und anderen Abfällen in den Sammelcontainern eine immer größere Belastung dar. Der Fokus des BRK liegt derzeit darauf, gemeinsam mit den Partnern die Sammlung so zuverlässig wie möglich sicherzustellen.

BRK-Service-Wohnung barrierefrei Wohnen

Die Menschen wünschen sich im Alter ein Leben nach eigenen Regeln. Schlimmste Vorstellung: nicht mehr sein eigener Herr sein. Dabei gibt es mit dem Service Wohnen im Seniorenzentrum am Königsbad in Forchheim eine Lösung, die sich vom bisher gekannten Leben kaum unterscheidet. Hier leben Sie, wie bisher auch, in Ihrer eigenen, selbst eingerichteten Wohnung. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Hilfe im Falle eines Falles verfügbar ist. Hausnotruf, pflegerische und hauswirtschaftliche Hilfen sowie auf Wunsch auch Mahlzeiten, können Sie nach Ihren persönlichen Vorstellungen dazu buchen. Oder eben auch nicht.  


Sie bestimmen selbst, was Sie möchten oder nicht möchten, feste Regeln oder gar eine „Heimordnung“ gibt es nicht.  
Der ambulante Pflege- und Betreuungsdienst befindet sich gleich nebenan. 
Im Falle eines kurzzeitigen Bedarfs ist auch eine Kurzzeitpflege im gleichen Haus befindlichen Pflegeheim möglich. 
Unsere im Erdgeschoss befindliche Service Wohnung verfügt über eine große Terrasse mit Gartenanteil. Sie besteht aus 1 Zimmer (Schlaf-/Wohnbereich) und einem barrierefreien Bad mit Dusche. Die Küchenzeile ist voll ausgestattet. 
In der gesamten Wohnung sind extra breite Zimmertüren und extra breite Türen zur Terrasse – somit haben Sie mit einem Rollator oder Rollstuhl bezüglich der Breite keine Probleme. Die gesamte Wohnung ist rollstuhlgerecht ausgelegt, selbst der Zugang zur Terrasse ist ebenerdig. 


Hier ein paar Fakten zur Wohnung:  
59,65 m² gesamt, davon 46,98 m² Wohnung und 25,34 m² Terrasse (hälftige Berechnung) 
Miete kalt: 950 € (Staffelmiete, 2% jährliche Erhöhung)  
Mietkaution: 1000 €  
Nebenkosten: 120 € (jährliche Abrechnung) 
Gesonderter Vertrag für Strom ist vom Mieter abzuschließen 
Frei ab 01.08.2026 


Falls Sie noch Fragen haben sollten, können Sie uns unter Tel. 09191 / 616980 kontaktieren. 

Mit beruhigtem Gewissen in den Urlaub

München, den 20.07.2026 – Die Sommerferien rücken näher. Für viele Angehörige pflegebedürftiger Menschen bedeutet die Urlaubszeit jedoch nicht nur Erholung, sondern auch die Frage: Wer hilft, wenn zu Hause etwas passiert? Der Hausnotruf des Bayerischen Roten Kreuzes bietet hier Sicherheit – rund um die Uhr und direkt im vertrauten Zuhause.

Mehr als 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland leben Zuhause. In drei Viertel der Fälle übernehmen pflegende Angehörige dabei die komplette Pflegeverantwortung. Gerade für sie kann die Urlaubszeit mit der Sorge verbunden sein, ob im Ernstfall schnell Hilfe verfügbar ist.

„Zuverlässig, schnell und rund um die Uhr sorgt der Hausnotruf dafür, dass hilfsbedürftige Personen sicher im vertrauten Zuhause sind und Angehörige mit einem guten Gefühl verreisen können", erklärt BRK-Landesgeschäftsführer Robert Augustin. Egal ob kleiner Sturz oder medizinischer Notfall – mit dem Hausnotruf kommt passgenaue Hilfe. 

Auch Freunde, Nachbarn oder Vertrauenspersonen können in Fällen unterhalb der Schwelle eines Notfalls informiert und gebeten werden, nach der Person zu sehen. Sollten Bezugspersonen nicht erreichbar sein, schickt das BRK bei nicht-medizinischen Notfällen den eigenen Hausnotruf-Einsatzdienst oder im Notfall den Rettungsdienst über die jeweilige Integrierte Leitstelle. 

„Verantwortung bedeutet nicht ständig vor Ort sein zu müssen, sondern für verlässliche Unterstützung zu sorgen. Das bedeutet auch, dass der Erholungsurlaub, den Angehörige brauchen, auch wirklich erholsam ist und er nicht von möglichen Sorgen überschattet wird“, so Augustin weiter.

Ohne sie geht es nicht – großer Dank an unsere treuen Spender!

Am 18.06.2026 wurden im Kreisverband Forchheim des Bayerischen Roten Kreuzes zahlreiche Bürgerinnen und Bürger für ihr langjähriges und außergewöhnliches Engagement im Bereich der Blutspende geehrt.

Im Beisein von Landrat Hanngörg Zimmermann, Oberbürgermeisterin Martina Hebendanz sowie dem Kreisgeschäftsführer, Mathias Pews, standen jene Menschen im Mittelpunkt, die mit ihrer regelmäßigen Blutspende einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft leisten.

In ihren Grußworten würdigten die Ehrengäste den großen Spenderwillen und die Bereitschaft der Geehrten, über viele Jahre hinweg Verantwortung für ihre Mitmenschen zu übernehmen. Blutspenden rette täglich Leben und sei durch nichts zu ersetzen, so die klare Botschaft der Redner. Gerade in Zeiten eines steigenden Bedarfs an Blutkonserven seien zuverlässige und langjährige Spenderinnen und Spender von unschätzbarem Wert.

Geehrt wurden Blutspenderinnen und Blutspender für 50, 75, 100, 125, 150, 175 und sogar 200 geleistete Blutspenden. Außergewöhnlich ist die Leistung von zwei Spendern, die bereits 200 Blutspenden geleistet haben, sowie von zwei weiteren Spendern mit jeweils 175 Spenden. Sie stehen beispielhaft für jahrzehntelange Hilfsbereitschaft und außergewöhnliches Durchhaltevermögen.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von drei Frauen, die jeweils ihre 100. Blutspende erreicht haben. Dies stellt eine außergewöhnliche Leistung dar, da Frauen aus medizinischen Gründen lediglich viermal pro Jahr Blut spenden dürfen, während Männer bis zu sechsmal jährlich zur Blutspende zugelassen sind. Um die Marke von 100 Spenden zu erreichen, benötigen Frauen daher deutlich mehr Zeit und Ausdauer. Ihr langjähriges Engagement wurde von den Anwesenden mit besonderem Respekt und großer Anerkennung gewürdigt.

Die Ehrung machte eindrucksvoll deutlich, wie wichtig ehrenamtliches Engagement und gelebte Solidarität für die Gemeinschaft sind. Die ausgezeichneten Blutspenderinnen und Blutspender leisten mit ihrer Hilfsbereitschaft einen unschätzbaren Beitrag für Menschen, die auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen sind.

Ein herzlicher Dank gilt auch den 7 ehrenamtlichen Helfern der Wasserwachten Neunkirchen und Forchheim, der Fotografin Lena Weißkopf von der Bereitschaft Forchheim sowie den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Veranstaltung größtenteils in ihrer Freizeit unterstützten und so zum Gelingen des Abends beitrugen.

Der Kreisverband dankt allen Blutspenderinnen und Blutspendern für Ihr wertvolle Unterstützung. Gleichzeitig besteht die Hoffnung, weitere Menschen für die Blutspende zu gewinnen, um künftig noch viele Spenderinnen und Spender für Ihr langjähriges Engagement und zahlreiche geleistete Blutspenden ehren zu dürfen.

Qualitätsprüfung mit Bestnote bestanden

Wir freuen uns sehr, dass unser ambulanter Pflege- und Betreuungsdienst die Qualitätsprüfung am 30.04.2026 mit der Bestnote „1“ erfolgreich bestanden hat.

Dieses hervorragende Ergebnis bestätigt unseren hohen Anspruch an eine verlässliche, persönliche und individuelle Pflege. Tag für Tag begleiten wir pflegebedürftige Menschen in ihrem häuslichen Umfeld und unterstützen sie dabei, möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben zu können.

Getreu unserem Motto „Wir pflegen – für ein Leben daheim“ sind wir an 365 Tagen im Jahr für unsere Patientinnen und Patienten da. Dabei stehen die Wünsche, Bedürfnisse und die persönliche Lebenssituation jedes einzelnen Menschen im Mittelpunkt unseres Handelns.

Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und sehen sie zugleich als Ansporn, auch weiterhin mit Kompetenz, Herz und Engagement für unsere Patientinnen und Patienten da zu sein.

DRK Talents: Projektarbeit zur Modernisierung der Breitenausbildung in München

Im Rahmen des Projekts DRK‑Talents waren Sabrina Mertz, Ausbildungsleitung des BRK Kreisverbandes Forchheim, gemeinsam mit ihrem Projektpartner Christian Holzmann zu einem intensiven Arbeitstag in der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes in München.

Ziel des Treffens war die fachliche Weiterentwicklung ihres Projekts zur Modernisierung der Breitenausbildung. In einem strukturierten und offenen Austausch wurden Gespräche mit zahlreichen Abteilungen geführt – darunter u.a. Rettungsdienst, Öffentlichkeitsarbeit, Personalabteilung sowie der Bereich Bildung und Lerncampus. Dabei konnten viele wertvolle Informationen, Perspektiven und Impulse gesammelt werden.

Die große Offenheit und Unterstützung der Mitarbeitenden der Landesgeschäftsstelle trugen maßgeblich zu einem erfolgreichen Projekttag bei. Abgerundet wurde der Besuch durch ein persönliches Treffen mit BRK‑Präsidenten Herrn Weisky, der das Projekt begrüßte und dem Team viel Erfolg für die weitere Umsetzung wünschte.

Das BRK bietet Ihnen mit dem Hausnotruf Sicherheit und Geborgenheit in Ihren eigenen vier Wänden - rund um die Uhr. Mit ihm sind Sie zuhause nie allein.

Die ambulante Pflege des DRK sorgen dafür, dass Sie zu Hause in gewohnter Umgebung Hilfe bekommen, sei es aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung.

In unseren Erste-Hilfe-Kursen lernen Sie, wie Sie sich im Notfall richtig verhalten und Leben retten können.

Informieren Sie sich über die Angebote des bayerischen roten Kreuzes im Bereich stationärer Pflege.

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Das Service-Wohnen des BRK bietet betreutes Wohnen für Senioren.

Spenden Sie für Menschen in Not! Wir danken Ihnen für Ihre Untersützung!

Erfahren Sie mehr über die Stellenangebote beim BRK Kreisverband Forchheim

Tagsüber können Pflegebedürftige in der BRK-Tagespflege betreut werden. Die Tagespflege bietet ihnen Abwechslung, neue soziale Kontakte und praktische Fähigkeiten.

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