Foto: A. Zelck / DRKS
Foto: D. Winter/DRK
Foto: A. Zelck / DRKS
Von Karl C.
Seit dem Tod meiner Frau lebe ich allein in meinem Haus. Im Alltag komme ich eigentlich noch gut zurecht, auch wenn die Beine nicht mehr ganz so mitmachen wie früher. Auf Anraten meiner Kinder hatte ich mich vor etwa einem Jahr für den Hausnotruf entschieden – inklusive des Hintergrunddienstes mit Schlüsselhinterlegung. Damals sah ich das System eher als reine Vorsichtsmaßnahme zur Beruhigung der Familie an. Vor einigen Wochen zeigte sich jedoch, wie wichtig diese Vorkehrung tatsächlich war.
Mitten in der Nacht wollte ich aufstehen, um ins Badezimmer zu gehen. Im Halbdunkel verlor ich plötzlich das Gleichgewicht, knickte unglücklich um und stürzte auf den Boden zwischen Bett und Kleiderschrank. Durch den Aufprall schmerzte die Hüfte so stark, dass an ein Aufstehen aus eigener Kraft nicht zu denken war. Das Telefon lag unerreichbar auf der Kommode. In solchen Momenten merkt man erst, wie hilflos man allein auf dem Boden sein kann, wenn niemand im Haus ist.
Zum Glück trug ich mein Notrufarmband am Handgelenk. Ich drückte einfach den roten Knopf und wartete ab. Keine dreißig Sekunden später meldete sich bereits die Notrufzentrale laut und klar über die Basisstation im Flur. Obwohl ich im Schlafzimmer lag, funktionierte die Verständigung über die Freisprechanlage einwandfrei. Ich erklärte der Mitarbeiterin meine Lage: Ich war ansprechbar und nicht schwer verletzt, konnte wegen der Schmerzen aber schlichtweg nicht selbst aufstehen.
Die Mitarbeiterin reagierte freundlich und beruhigend und leitete sofort alles Notwendige in die Wege. Da meine Kinder nicht in unmittelbarer Nähe wohnen, alarmierte die Zentrale direkt den örtlichen Bereitschaftsdienst des BRK.
Kurze Zeit später hörte ich bereits den Schlüssel im Schloss der Haustür. Die beiden Einsatzkräfte betraten mit dem hinterlegten Schlüssel die Wohnung, kamen zu mir ins Schlafzimmer und übernahmen besonnen die Situation. Sie überprüften kurz meine Vitalwerte, vergewisserten sich, dass nichts gebrochen war, und halfen mir sicher und behutsam wieder auf die Beine und ins Bett. Es war weder ein Notarzt mit Blaulicht noch eine gewaltsame Türöffnung durch die Feuerwehr nötig.
Dieser Einsatz hat mir gezeigt, wie reibungslos die Kette aus Notrufknopf, Zentrale und Hintergrunddienst ineinandergreift. Das Wissen, dass im Ernstfall ohne großes Aufsehen sofort jemand mit einem Schlüssel zur Stelle ist und hilft, gibt mir für meinen Alltag ein sehr beruhigendes Gefühl.
Bild:A. Zelck/DRK-Service GmbH


Textilsammlung des BRK Forchheim:
Aktuelle Situation und Ausblick
Im Zusammenhang mit der Leerung der Altkleidercontainer des BRK, Kreisverband Forchheim, möchte das BRK über die aktuelle Situation informieren: Das vom BRK Forchheim mit der Sortierung der gesammelten Textilien beauftragte Unternehmen hat derzeit Schwierigkeiten mit dessen Subunternehmen, das für die Leerung der Container verantwortlich ist. Das BRK möchte ausdrücklich klarstellen, dass es seine vertraglichen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Unternehmen jederzeit vollständig erfüllt hat. Die entstandene Situation steht in keinem Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Sanierung des BRK Forchheim. Diese verläuft planmäßig und befindet sich auf einem guten Weg. Unabhängig von den aktuellen Entwicklungen wird die Möglichkeit einer Kündigung derzeit geprüft. Die Herausforderungen in der Textilsammlung gehen jedoch weit über den Einzelfall hinaus. Der gesamte Sekundärmarkt für Alttextilien hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Die Qualität der gesammelten Textilien nimmt kontinuierlich ab, wodurch eine Wiederverwendung oder Verwertung zunehmend erschwert wird. Gleichzeitig stellen verunreinigte Textilien sowie Fehlabwürfe von Hausmüll und anderen Abfällen in den Sammelcontainern eine immer größere Belastung dar. Der Fokus des BRK liegt derzeit darauf, gemeinsam mit den Partnern die Sammlung so zuverlässig wie möglich sicherzustellen.

Die Menschen wünschen sich im Alter ein Leben nach eigenen Regeln. Schlimmste Vorstellung: nicht mehr sein eigener Herr sein. Dabei gibt es mit dem Service Wohnen im Seniorenzentrum am Königsbad in Forchheim eine Lösung, die sich vom bisher gekannten Leben kaum unterscheidet. Hier leben Sie, wie bisher auch, in Ihrer eigenen, selbst eingerichteten Wohnung. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Hilfe im Falle eines Falles verfügbar ist. Hausnotruf, pflegerische und hauswirtschaftliche Hilfen sowie auf Wunsch auch Mahlzeiten, können Sie nach Ihren persönlichen Vorstellungen dazu buchen. Oder eben auch nicht.
Sie bestimmen selbst, was Sie möchten oder nicht möchten, feste Regeln oder gar eine „Heimordnung“ gibt es nicht.
Der ambulante Pflege- und Betreuungsdienst befindet sich gleich nebenan.
Im Falle eines kurzzeitigen Bedarfs ist auch eine Kurzzeitpflege im gleichen Haus befindlichen Pflegeheim möglich.
Unsere im Erdgeschoss befindliche Service Wohnung verfügt über eine große Terrasse mit Gartenanteil. Sie besteht aus 1 Zimmer (Schlaf-/Wohnbereich) und einem barrierefreien Bad mit Dusche. Die Küchenzeile ist voll ausgestattet.
In der gesamten Wohnung sind extra breite Zimmertüren und extra breite Türen zur Terrasse – somit haben Sie mit einem Rollator oder Rollstuhl bezüglich der Breite keine Probleme. Die gesamte Wohnung ist rollstuhlgerecht ausgelegt, selbst der Zugang zur Terrasse ist ebenerdig.
Hier ein paar Fakten zur Wohnung:
59,65 m² gesamt, davon 46,98 m² Wohnung und 25,34 m² Terrasse (hälftige Berechnung)
Miete kalt: 950 € (Staffelmiete, 2% jährliche Erhöhung)
Mietkaution: 1000 €
Nebenkosten: 120 € (jährliche Abrechnung)
Gesonderter Vertrag für Strom ist vom Mieter abzuschließen
Frei ab 01.08.2026
Falls Sie noch Fragen haben sollten, können Sie uns unter Tel. 09191 / 616980 kontaktieren.

München, den 20.07.2026 – Die Sommerferien rücken näher. Für viele Angehörige pflegebedürftiger Menschen bedeutet die Urlaubszeit jedoch nicht nur Erholung, sondern auch die Frage: Wer hilft, wenn zu Hause etwas passiert? Der Hausnotruf des Bayerischen Roten Kreuzes bietet hier Sicherheit – rund um die Uhr und direkt im vertrauten Zuhause.
Mehr als 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland leben Zuhause. In drei Viertel der Fälle übernehmen pflegende Angehörige dabei die komplette Pflegeverantwortung. Gerade für sie kann die Urlaubszeit mit der Sorge verbunden sein, ob im Ernstfall schnell Hilfe verfügbar ist.
„Zuverlässig, schnell und rund um die Uhr sorgt der Hausnotruf dafür, dass hilfsbedürftige Personen sicher im vertrauten Zuhause sind und Angehörige mit einem guten Gefühl verreisen können", erklärt BRK-Landesgeschäftsführer Robert Augustin. Egal ob kleiner Sturz oder medizinischer Notfall – mit dem Hausnotruf kommt passgenaue Hilfe.
Auch Freunde, Nachbarn oder Vertrauenspersonen können in Fällen unterhalb der Schwelle eines Notfalls informiert und gebeten werden, nach der Person zu sehen. Sollten Bezugspersonen nicht erreichbar sein, schickt das BRK bei nicht-medizinischen Notfällen den eigenen Hausnotruf-Einsatzdienst oder im Notfall den Rettungsdienst über die jeweilige Integrierte Leitstelle.
„Verantwortung bedeutet nicht ständig vor Ort sein zu müssen, sondern für verlässliche Unterstützung zu sorgen. Das bedeutet auch, dass der Erholungsurlaub, den Angehörige brauchen, auch wirklich erholsam ist und er nicht von möglichen Sorgen überschattet wird“, so Augustin weiter.
Am 18.06.2026 wurden im Kreisverband Forchheim des Bayerischen Roten Kreuzes zahlreiche Bürgerinnen und Bürger für ihr langjähriges und außergewöhnliches Engagement im Bereich der Blutspende geehrt.
Im Beisein von Landrat Hanngörg Zimmermann, Oberbürgermeisterin Martina Hebendanz sowie dem Kreisgeschäftsführer, Mathias Pews, standen jene Menschen im Mittelpunkt, die mit ihrer regelmäßigen Blutspende einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft leisten.
In ihren Grußworten würdigten die Ehrengäste den großen Spenderwillen und die Bereitschaft der Geehrten, über viele Jahre hinweg Verantwortung für ihre Mitmenschen zu übernehmen. Blutspenden rette täglich Leben und sei durch nichts zu ersetzen, so die klare Botschaft der Redner. Gerade in Zeiten eines steigenden Bedarfs an Blutkonserven seien zuverlässige und langjährige Spenderinnen und Spender von unschätzbarem Wert.
Geehrt wurden Blutspenderinnen und Blutspender für 50, 75, 100, 125, 150, 175 und sogar 200 geleistete Blutspenden. Außergewöhnlich ist die Leistung von zwei Spendern, die bereits 200 Blutspenden geleistet haben, sowie von zwei weiteren Spendern mit jeweils 175 Spenden. Sie stehen beispielhaft für jahrzehntelange Hilfsbereitschaft und außergewöhnliches Durchhaltevermögen.
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von drei Frauen, die jeweils ihre 100. Blutspende erreicht haben. Dies stellt eine außergewöhnliche Leistung dar, da Frauen aus medizinischen Gründen lediglich viermal pro Jahr Blut spenden dürfen, während Männer bis zu sechsmal jährlich zur Blutspende zugelassen sind. Um die Marke von 100 Spenden zu erreichen, benötigen Frauen daher deutlich mehr Zeit und Ausdauer. Ihr langjähriges Engagement wurde von den Anwesenden mit besonderem Respekt und großer Anerkennung gewürdigt.
Die Ehrung machte eindrucksvoll deutlich, wie wichtig ehrenamtliches Engagement und gelebte Solidarität für die Gemeinschaft sind. Die ausgezeichneten Blutspenderinnen und Blutspender leisten mit ihrer Hilfsbereitschaft einen unschätzbaren Beitrag für Menschen, die auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen sind.
Ein herzlicher Dank gilt auch den 7 ehrenamtlichen Helfern der Wasserwachten Neunkirchen und Forchheim, der Fotografin Lena Weißkopf von der Bereitschaft Forchheim sowie den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Veranstaltung größtenteils in ihrer Freizeit unterstützten und so zum Gelingen des Abends beitrugen.
Der Kreisverband dankt allen Blutspenderinnen und Blutspendern für Ihr wertvolle Unterstützung. Gleichzeitig besteht die Hoffnung, weitere Menschen für die Blutspende zu gewinnen, um künftig noch viele Spenderinnen und Spender für Ihr langjähriges Engagement und zahlreiche geleistete Blutspenden ehren zu dürfen.

Wir freuen uns sehr, dass unser ambulanter Pflege- und Betreuungsdienst die Qualitätsprüfung am 30.04.2026 mit der Bestnote „1“ erfolgreich bestanden hat.
Dieses hervorragende Ergebnis bestätigt unseren hohen Anspruch an eine verlässliche, persönliche und individuelle Pflege. Tag für Tag begleiten wir pflegebedürftige Menschen in ihrem häuslichen Umfeld und unterstützen sie dabei, möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben zu können.
Getreu unserem Motto „Wir pflegen – für ein Leben daheim“ sind wir an 365 Tagen im Jahr für unsere Patientinnen und Patienten da. Dabei stehen die Wünsche, Bedürfnisse und die persönliche Lebenssituation jedes einzelnen Menschen im Mittelpunkt unseres Handelns.
Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und sehen sie zugleich als Ansporn, auch weiterhin mit Kompetenz, Herz und Engagement für unsere Patientinnen und Patienten da zu sein.
Im Rahmen des Projekts DRK‑Talents waren Sabrina Mertz, Ausbildungsleitung des BRK Kreisverbandes Forchheim, gemeinsam mit ihrem Projektpartner Christian Holzmann zu einem intensiven Arbeitstag in der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes in München.
Ziel des Treffens war die fachliche Weiterentwicklung ihres Projekts zur Modernisierung der Breitenausbildung. In einem strukturierten und offenen Austausch wurden Gespräche mit zahlreichen Abteilungen geführt – darunter u.a. Rettungsdienst, Öffentlichkeitsarbeit, Personalabteilung sowie der Bereich Bildung und Lerncampus. Dabei konnten viele wertvolle Informationen, Perspektiven und Impulse gesammelt werden.
Die große Offenheit und Unterstützung der Mitarbeitenden der Landesgeschäftsstelle trugen maßgeblich zu einem erfolgreichen Projekttag bei. Abgerundet wurde der Besuch durch ein persönliches Treffen mit BRK‑Präsidenten Herrn Weisky, der das Projekt begrüßte und dem Team viel Erfolg für die weitere Umsetzung wünschte.