Foto: A. Zelck / DRKS
Foto: D. Winter/DRK
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[Forchheim], 02.02.2026 – Der Hausnotruf des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) im Landkreis Forchheim gewährleistet Sicherheit und Entlastung – sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für deren Angehörige. Dabei spielt es keine Rolle, ob dem/der Kund*in nach einem Sturz wieder aufgeholfen werden muss oder ob es sich um ein größeres medizinisches Problem handelt.
Auch Angehörige, Nachbarn und Vertrauenspersonen können in Fällen unterhalb der Schwelle eines Notfalls informiert und gebeten werden, nach der Person zu sehen. Sollten Bezugspersonen nicht erreichbar sein, schickt das BRK bei nicht-medizinischen Notfällen den eigenen Hausnotruf-Einsatzdienst oder im Notfall den Rettungsdienst über die jeweilige Integrierte Leitstelle.
„Über den Knopf am Handgelenk oder an der Halskette werden Sie sofort mit der Hausnotrufzentrale verbunden, die Sie kennt, weiß wo Sie sind, über etwaige Vorerkrankungen und Medikationen informiert ist und passgenaue Hilfe schickt“, erklärt Volker Köhler, Verwantwortlicher für den Hausnotruf im BRK Kreisverband Forcheim.
Dabei ist der Hausnotruf keine Leistung, die nur von Menschen hohen Alters oder mit Pflegegrad in Anspruch genommen werden kann. Aktuelle Zahlen des Bayerischen Roten Kreuzes zeigen: Jeder zweite Hausnotruf-Kunde hat gar keinen Pflegegrad – und nimmt dennoch die im Ernstfall lebensrettende Sicherheit des Hausnotrufes in Anspruch, beispielsweise weil man alleinstehend ist und im Notfall schnelle und individuelle Hilfe beanspruchen möchte. Ganz nach der Devise: Vorsorge ist besser als Nachsorge.
„Oft wird der Hausnotruf erst nach einem einschneidenden Erlebnis angeschafft. Lassen Sie es nicht darauf ankommen, der Hausnotruf ist ein echter Schutzengel und gibt nicht nur Kundinnen und Kunden Sicherheit, sondern auch den Angehörigen“, so Köhler.
Über den Hausnotruf:
In den sechs Hausnotruf-Zentralen in Bayern gehen die Hausnotrufe ein und werden dann je nach Szenario bearbeitet: von der Information eines Angehörigen oder der Nutzung des hinterlegten Schlüssels, um zur Person in die Wohnung zu gelangen, bis zum Alarmieren des Rettungsdienstes in Notfällen. Der Hausnotruf hilft genau in dem Maß, in dem es nötig ist, sei es durch das kurze Aufhelfen nach einem Sturz oder durch die medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst. Bei Vorliegen eines Pflegegrads ist eine Bezuschussung durch die Pflegekasse möglich. Mehr Informationen: www.hausnotruf.bayern

Mit der Jahresauftaktsfeier der Bereitschaft Ebermannstadt startete die BRK Bereitschaft Ebermannstadt im Januar in das neue Jahr und ehrte langjährige Mitglieder
„45 Jahre Mitgliedschaft im Bayerischen Roten Kreuz, das ist ein Wort“, mit diesen Worten eröffneten Kreisbereitschaftsleiter Jonas Güldner und der Ehrenkreisbereitschaftsleiter Helmut Karg den Ehrungsabend der Bereitschaft Ebermannstadt.
Mit besonderem Dank und Anerkennung wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet.
Mit fast einem halben Jahrhundert Rotkreuzmitgliedschaft erhielten Hildegard Hofmann, Hartmut Krätzig und Fridolin Hofmann sowie Wolfgang Krämer eine Ehrungsurkunde sowie den Dank und Anerkennung aus dem Präsidium des Bayerischen Roten Kreuzes nebst der BRK-Ehrennadel in Gold.
Die Kreisbereitschaftsleitung ehrte Anett Doppelstein und Nathalie Minner für 15 Jahre ehrenamtliches Engagement.
Die Ehrungsurkunde für 5 Jahre erhielten Frank Marges, Benjamin Müller und Simon Daut.
Die Ehrungen nahm die Kreisbereitschaftsleitung gemeinsam mit der Bereitschaftsleitung vor.
Im weiteren Verlauf des Abends informierte Bereitschaftsleiter Benjamin Wüste über 900 ehrenamtlich abgeleistete Stunden bei Aus- Fort- und Weiterbildung sowie im Einsatzdienst und bedankte sich bei den Angehörigen und Einsatzkräften für damit einhergehende Entbehrungen und zugehöriges Engagement. Kreisbereitschaftsleiter Jonas Güldner sprach der Bereitschaftsleitung und den Mitgliedern ebenfalls seinen Dank für über 20 abgeleistete Sanitätsdienste und den erfolgreichen Start der Jugendgruppe im Oktober 2025 aus.

Seit 2003 engagiert sich Helmut Karg ehrenamtlich im Kreisverband Forchheim. Für seinen außerordentlichen und langjährigen Einsatz sowie die Leitung der Geschicke der Bereitschaften in Forchheim ernannte ihn sein Nachfolger
nun im Auftrag der Bezirksbereitschaftsleitung zum Kreisbereitschaftsleiter ehrenhalber.
Ebenfalls wurde Helmut Karg mit besonderem Dank und Anerkennung durch den Bezirksverband für seine überregionale Tätigkeit und damit verbundenen Verdienste ausgezeichnet.
Mit seinem Eintritt im Jahr 2003 begann Helmut Karg seine Tätigkeit im Kreisverband Forchheim und legte so den Grundstein für seine langjährige Laufbahn als späteres Mitglied der Kreisbereitschaftsleitung. Vor Übernahme dieses Wahlamtes im Jahr 2013 leitete er ab 2010 als Bereitschaftsleiter die Geschicke der Bereitschaft Forchheim.
Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Kreisbereitschaftsleitung, welche die Verantwortung über die ehrenamtlichen Helfer der Bereitschaften Forchheim, Kersbach, Gößweinstein und Ebermannstadt beinhaltet, bildete Helmut zahlreiche Helferinnen und Helfer in den Bereichen Betreuungsdienst und Helferführerschein aus. Hierfür erhielt er im Jahr 2023 das Ausbilder-Ehrenabzeichen in Silber.
In zahlreichen Einsätzen der Schnelleinsatzgruppen des Kreisverbands Forchheim führte Helmut Karg zuletzt als Zugführer unsere Helfer verantwortungsbewusst und erfolgreich durch das Einsatzgeschehen.
Seine Nachfolger unterstützt er seit der Amtsübergabe im März des vergangenen Jahres unverändert, wenn auch im Hintergrund.
„Die Auszeichnung zum Kreisbereitschaftsleiter ehrenhalber habe er nicht kommen sehen, schließlich kümmert er sich eigentlich um Ehrungen und Auszeichnungen“, so Karg.
Bei der Übergabe betonte die neu gewählte Kreisbereitschaftsleitung den Seltenheitsfaktor dieser Ernennung und bedanke sich für die bisher geleisteten Tätigkeiten. Ebenfalls bedankte sich die Kreisbereitschaftsleitung für die Unterstützung und bestehende Freundschaft– Helmut Karg steht mit seiner Fachexpertise auch seinen Nachfolgern mit Rat und Tat zur Seite.

Der Kreisverband Forchheim gratuliert herzlich zum 25-jährigen Dienstjubiläum.
Matthias Bauer, Klaus Knauer und Stefan Simmerlein stehen seit einem Vierteljahrhundert für Engagement, Verlässlichkeit und Fachkompetenz.
Für den langjährigen Einsatz gilt ihnen großer Dank und Anerkennung.